Thematische Wanderungen

Baumlehrpfad mit über 60 verschiedenen Baumarten, Insektenhotel, Feuchtbiotop und Waldschenken.

www.vg-suedliches-saaletal.de

Rundweg durch die mehrere hundert Jahre alte Geschichte Gernewitz.

www.gernewitz.de (Topographie)

Der Novalisweg verbindet das Romantikerhaus in Jena mit Schlöben, gelegen am südlichen Fuß des geschichtsträchtigen Bergstockes Wöllmisse. Das dortige Gut war Feriendomizil der Familie von Hardenberg. Ihr wohl berühmtester Sohn Friedrich (1772 bis 1801), der sich selbst Novalis nannte, gehörte zum Kreis der Jenaer Frühromantiker. Ganz sicher war er nicht nur in seiner Jenaer Studienzeit, sondern auch während des legendären Treffens der Romantiker vom 11. bis 15. November 1799, öfters auf diesen 15 Kilometern unterwegs.

www.jenatourismus.de

Mit Klein UX und Mutter Lyn auf Spurensuche durch den Jenaer Forst. Verschiedene Stationen zum Lernen und Entdecken.

www.jena.de

Verschiedene Lehrpfade auf den Spuren der Geologie Jenas und des Saalelandes, wie. z.B. zum Buntsandstein oder den Muschelkalkfelsen.

www.geojena.de

Im Leutratal, einem der ältesten Naturschutzgebiete Thüringens, blühen 27 Orchideenarten und andere seltene Pflanzen.
Die Wanderungen (Mai - Juni an Samstagen, Sonn- und Feiertagen jeweils 10 und 14 Uhr) verlaufen teils auf steilen Wegen und dauern ca. 2 Stunden. Treffpunkt: NABU-Informationszentrum in Leutra

www.nabu-thueringen.de/service/orchideenfuehrungenwww.nabu-thueringen.de/service/orchideenfuehrungen

Von der Robertsmühle bis zur Froschmühle – von der Sonne bis zum Neptun auf 5,8 km Länge.

www.stadt-eisenberg.dewww.stadt-eisenberg.de

Rundwanderwege (2 und 6 km) mit Lehrtafeln über die heimischen Tier- und Pflanzenarten mit Bezug zu den Brehms und deren Schaffen.

www.foerderkreis-brehm.dewww.foerderkreis-brehm.de

Hügelgräber, eine Wasserburg, Rasenlabyrinth, Steinkreuz und barocke Kirchen zeigen einen Querschnitt durch die Archäologie Ostthüringens.

Der Erlebnispfad führt von Gernewitz über Podelsatz nach Schlöben und verbindet damit das Wanderwegenetz um Stadtroda mit dem Novaliswanderweg. Infotafeln, Bienenwanderwagen und interaktive Experimente führen an die Begegnung mit Wild- und Honigbienen heran und informieren über deren Lebensbedingungen und die Leistungsfähigkeit. Die Experimente werden nach und nach ab September 2014 im „Schülerlabor zur experimentellen Bienenkunde“ der Gemeinschaftsschule Jena Ost entwickelt und am Erlebnispfad aufgebaut.

Vom Roda-Stadion zur Zeitzgrundbrücke in Richtung Quirla mit zahlreichen Skulpturen von einheimischen Künstlern. Große Runde mit 4,5 km und kleine Runde mit 2,6 km möglich.

www.stadtroda.de

Auf den Spuren von Doktor Faust auf einem 1,8 km langen Rundweg durch die Innenstadt von Stadtroda. Den Höhepunkt des Rundweges bildet das Geburtshaus des Doktor Faust.

www.stadtroda.de

Der 53 km lange Pilger-Rundweg verläuft in mehreren Abschnitten zu unterschiedlichen Themen durch die Tälerdörfer, beginnend in Tröbnitz (Etappenlänge ca. 7 km von Dorfkirche zu Dorfkirche).

siehe auch: Tälerpilgerweg

www.tälerpilgerweg.de

Der 6 km lange Rundweg vom Flößereimuseum in Uhlstädt über die Saalleitenhütte und die Kirchenruine Töpferdorf zurück nach Uhlstädt bietet fantastische Ausblicke ins Saaletal.

www.uhlstaedt-kirchhasel.de

11 km langer Rundwanderweg verbindet die vier Mühlen im Zeitzgrund sowie verschiedene Erlebnis- und Aussichtspunkte.

www.zeitzgrund.de

Tälerpilgerweg

Einführung

Kleine Dörfer, viel Wald in hügeliger Landschaft und interessante Kirchen laden sie ein, der Hektik des Alltages zu entfliehen. Begeben Sie sich auf einen Weg, in welchem Sie Gedanken hinter sich lassen und Neues für ihr Leben entdecken können. Der Tälerpilgerweg möchte sie in mehreren Abschnitten zu unterschiedlichen Themen dabei begleiten. Lassen sie sich von den Worten auf den Wegtafeln, der Natur und von den Kirchen dazu inspirieren.

Pilgerbank Lippersdorfer KirchePilgerkirche UntergneusPilgerkirche Untergneus

Beschreibung

Start ist an der Kirche in Tröbnitz. Dieser Abschnitt soll die Sinne öffnen für die Natur und Gott. Halten sie inne in der Kirche und besuchen sie das dortige Bibelgärtchen. Folgen sie den Pilgerwegsmarkierungen durch Tröbnitz und Geisenhain, verweilen sie an zwei schönen Aussichtspunkten und wandern sie über Felder und Waldwegen bis zur Kirche nach Untergneus. Von Gneus führt ein längerer Wegabschnitt fast ausschließlich durch den Wald nach Trockenborn. Besondere Höhepunkte sind eine Rastmöglichkeit am Hasslanger See und die Aussichten zur Leuchtenburg und nach Trockenborn. Bei einem kurzen Abstecher kann man auch die „Wüstung Nassa“ mitten im Wald erkunden. Ein kürzerer Wegabschnitt führt durch den Ort Trockenborn über Wolfersdorf nach Stanau. Auf diesem Wegstück begleitet uns das Vaterunser.

Lohnenswert ist ein Blick ans Schloss „Fröhliche Wiederkunft“. Von Stanau führt der Weg durch ein größeres Waldgebiet, vorbei an einer Quelle und vielen kleinen Teichen. Kurz hinter der Kirche in Strößwitz erwartet den Pilgerer ein schöner Blick ins Tal. Besonders empfehlenswert der gotischer Schnitzaltar und der gemauerte Feldsteinaltar in der Kirche. Zwei Gasthäuser erwarten den hungrigen Wanderer.

Der folgende Wegabschnitt führt durch die beiden unter Denkmalschutz stehenden Orte Pillingsdorf und Burkersdorf. Liebevoll hergerichtete Fachwerkhäuser geben einen Einblick in frühere Baukunst. Hinter der Burkersdorfer Kirche geht es hinauf zum höchsten Punkt der Wanderung und durch den Wald weiter nach Renthendorf. Neben der Kirche informiert ein kleines Museum über den Vogelpastor Chr. Ludwig Brehm.

Der nächste Abschnitt geht  Richtung Lipperrsdorf. Am denkmalgeschützten Rothvorwerk sollte man auf alle Fälle rasten, die Aussicht genießen und den alten Vierseitenhof sich näher ansehen. Kurz vor Lippersdorf gibt es noch einen schönen Blick in die Tälerdörfer. Der letzte Wegabschnitt geht zurück nach Tröbnitz. Der größte Teil der Strecke führt diesmal durch den Wald. Wir erfreuen uns nach dem Aufstieg an dem schönen Ausblick, diesmal von der anderen Seite des Dorfes.

Streckeninformationen

Gesamtlänge: 50,3 km
Etappenlänge: 7 km von Kirche zu Kirche
Höhenunterschiede: ca. 200 m
Gesamtanstieg: ca. 1000 m

Sechs offene Pilgerkirchen laden zur Einkehr in den Sommermonaten ein.

Etappe 1

Weg der Sinne
von Tröbnitz nach Untergneus
Länge: ca. 5 km

Etappe 2

Weg der Wurzeln und Bäume
von Untergneus nach Trockenborn
Länge: ca. 5 km

Etappe 3

Weg Vaterunser
von Trockenborn nach Stanau
Länge: ca. 5 km

Etappe 4

Weg des Wassers und der Quelle
von Stanau nach Strößwitz
Länge: ca. 5 km

Etappe 5

Weg der Suche
von Strößwitz über Burkersdorf nach Renthendorf
Länge: ca. 10 km

Etappe 6

Weg der Bilder und Vergleiche
von Renthendorf nach Lippersdorf
Länge: ca. 9 km

Etappe 7

Weg der Steine
von Lippersdorf nach Tröbnitz
Länge: ca. 8 km

keine Informationen vorhanden

Tröbnitz, Wolfersdorf, Stanau, Strößwitz, Lippersdorf

Rund um die Dornburger Schlösser

Einführung

Beidseits der Saale verlaufen Wanderwege an den Muschelkalkhängen mit eindrucksvollen Aussichten. Aber auch die Seitentäler und der Tautenburger Wald halten so manches Kleinod bereit.

Dornburger Schlösser

Am Rand eines Muschelkalkplateaus mit herrlichen Blickbeziehungen in das reizvolle Saaletal befindet sich das einzigartige Ensemble der Dornburger Schlösser. Die drei Schlösser aus unterschiedlichen Epochen laden zu einer einmaligen Zeitreise ein. Teile des Alten Schlosses gründen auf einer mittelalterlichen Burganlage aus dem 12. Jahrhundert. Im Renaissanceschloss können Besucher das Wirken Johann Wolfgang von Goethes nacherleben und im Rokokoschloss in die höfische Tafelkultur eintauchen. Einmalig ist auch der nach französischem und englischem Vorbild gestaltete Park, der auf fünf Terrassen mit steil abfallenden Weinbergen, Rosenspalieren und Laubengängen angelegt ist.

Dornburger Schlösser

Burgruine Kunitzburg
Die Ruine der Burg Gleißberg, heute zumeist Kunitzburg genannt, liegt oberhalb des Jenaer Ortsteils Kunitz auf dem Großen Gleißberg. Erstmals wurde die Kunitzburg im Jahr 1133 in der Genehmigung des Bischofs Udo von Naumburg zur Stiftung des Benediktinerklosters Bürgel erwähnt. Nach verschiedenen Besitzverhältnissen wurde die Burg 1451 durch Wilhelm von Sachsen gestürmt und der Bergfried niedergebrochen. Ein Wiederaufbau erfolgte nicht und es blieb nur die Ruine

Cariaksruine
Nördlich von Camburg befindet sich die Ruine der Cyriakskirche. Die Kirche wurde wahrscheinlich schon im 10. Jahrhundert gegründet, was allerdings nicht nachgewiesen werden kann. Bauliche Reste reichen bis ins 11. Jahrhundert. Die Kirche war bis 1539 eine Pfarrkirche. Sie wurde 1539 verlassen und seitdem galt sie als Steinbruch. Erste archäologische Untersuchungen fanden 1885 statt. Danach zerfiel sie und lieferte Baumaterial für die umliegenden Ortschaften. In den 1970er Jahren erkannte man den Wert der Anlage und es erfolgten erste Erhaltungsmaßnahmen.

Camburg
Von der erstmals 1166 urkundlich erwähnten Burg Camburg, deren Besitzer im Laufe der Zeit häufig wechselten und die 1450 im sächsischen Bruderkrieg völlig zerstört wurde, ist heute nur noch der ca. 37 m hohe Bergfried vorhanden. Die anderen baulichen Anlagen stammen aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Heute befindet sich im Inneren des Bergfriedes ein außergewöhnliches Konzept zur Geschichte Camburgs. Verschiedene Filme lassen den Besucher in die Welt der Camburger Sagen eintauchen. Beim Besteigen des Turmes begleiten einem geheimnisvolle Stimmen und Klänge. Von der Turmspitze hat man einen reizvollen Ausblick auf die Stadt Camburg und das Saaletal.

Tautenburg - Ort und Burgruine
Tautenburg, das zu den ältesten Orten in der Umgebung Jenas gehört, liegt in einem malerischen Tal zwischen den bewaldeten Höhen des Tautenburger Waldes und war schon Ende des 19. Jahrhunderts als Erholungsgebiet erschlossen. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg erfolgte 1223. Zu Füßen dieser Burg entstand dann der Ort Tautenburg, der 1227 erstmals beurkundet wurde. Nachdem die Burg noch mehrmals ihren Besitzer wechselte, wurde sie 1780 abgerissen und das Material zum Bau des Justiz- und Rentamtes Frauenprießnitz genutzt. Nur der „Bergfried” blieb erhalten und ist noch heute das Wahrzeichen Tautenburgs. Mit Gründung des Verschönerungsvereins 1880 wurde die Region immer mehr als Erholungsgebiet erschlossen und entwickelte sich zu einer beliebten Sommerfrische. Auch Prominente, wie Friedrich Nietzsche, Ricarda Huch, Max Reger, der Dichter Reinhard Johannes Sorge, James Krüss, suchten hier Erholung.

Wandertipp 1

Vom Keramik-Museum Bürgel über Löberschütz und Golmsdorf zu den Dornburger Schlösser.

Wandertipp 2

Von Camburg aus durch den Hirschrodaer Grund und Naschausen zu den Dornburger Schlössern.

Wandertipp 3

Von den Dornburger Schlössern nach Neuengönna, durch den Nerkewitzer Grund, weiter nach Lehesten Closewitz  und über den Napoleonstein nach Jena.

Bahnhöfe
HP Jena-Zwätzen, Porstendorf, Dornburg, Camburg

Parkplätze
Tautenburg, Dorndorf-Steudnitz, Dornburg, Jena, Closewitz

Dornburg
Gaststätte „Ratskeller" | Tel. 036427 22429 | Do Ruhetag

Jena
Nachtigall-Nudel | Tel. 03641 425269 | Di Ruhetag
Löberschütz Pension & Restaurant „Gleisberg" | Tel. 036427 22426 | Sa Ruhetag

Tautenburg
Gasthaus „Zur Tautenburg" | Tel. 036427 22409 | Mo Ruhetag |  Wintermontate: Mo & Di Ruhetag

Uhlstädter Heide & rund um Schloss Kochberg

Einführung

Das Waldreiche Gebiet der Uhlstädter Heide lädt zu ausgedehnten Wanderungen durch stille Täler ein. Vom Schloss Kochberg geht man auf romantischen Wegen durch abwechslungsreiche Landschaft.

Schloss Kochberg

Das Schloss, mit einem Landschaftspark und Liebhabertheater, liegt im beschaulichen Dörfchen Großkochberg. Bekannt wurde Schloss Kochberg als ländlicher Wohnsitz von Goethes Herzensfreundin Charlotte von Stein. Das Museum gibt einen Einblick in die Zeit des frühen 19. Jahrhunderts, in der sich hier ein kleiner Musensitz mit enger Verbindung nach Weimar entwickelte.

Liebhabertheater Schloss Kochberg
Einzigartig ist das um 1800 im klassizistischen Stil erbaute Liebhabertheater mit nur 75 Sitzplätzen, das zur Europastraße Historische Theater gehört. An jedem Samstag von Mai bis Oktober finden hier hochkarätige Opern-, Schauspielaufführungen und Konzerte statt.

Luisenturm
Auf dem über 500 m hohen Hummelsberg bei Kleinkochberg befindet sich der 1864 errichtete Luisenturm. Von hier hat man eine herrliche Weitsicht über das Saaletal, die Saale-Ilm-Platte bis zu den Kammlagen des Thüringer Waldes.

Burgruine Schauenforst
Das landschaftliche und historische Wahrzeichen des idyllischen „Hexengrundes", wie das anmutige Tal des Wiedbaches auf volkstümliche Weise genannt wird und der Ursprung zahlreicher Sagen ist die Burgruine Schauenforst.

Schloss Weißenburg
Die 40 m über der Saale thronende Weißenburg war 1777 bereits Wanderziel für Johann Wolfgang von Goethe. Damals schrieb er schon von einer „ganz herrlichen Gegend". Südlich von hier erstreckt sich das ausgedehnte waldreiche romantische Gebiet der Uhlstädter Heide.

Kirchenruine Töpfersdorf
Mitten im Hochwald der Uhlstädter Heide steht die Kirchenruine Töpfersdorf. Das ehemalige kleine Dorf wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert gegründet, im 16. Jahrhundert waren nur noch zwei Häuser als Wald- und Fluraufsicht teilweise besetzt. 1850 verließ die letzte Familie den abgeschiedenen Ort. Zu erreichen ist die Kirchenruine Töpfersdorf auf ausgeschilderten Wanderwegen von Zeutsch, Rückersdorf und Friedebach.

Saaleflößerei in Uhlstädt
Die Flößerei hat lange Tradition auf der Thüringer Saale. Bereits 1258 wurde die Flößerei auf der Saale urkundlich erwähnt. Heute hält der Flößerverein Uhlstädt die alte Tradition am Leben. Tausende Gäste besuchen alle zwei Jahre zu Pfingsten das weit über die Grenzen Thüringens hinaus bekannte Flößerfest, dessen Höhepunkt die Fahrt der Langholzflöße über das Saalewehr ist. Im ehemaligen Wehrhäuschen berichtet das Flößereimuseum anschaulich von der Geschichte der Langholzflößerei

Wandertipp 1

Von Rudolstdt über Teichweiden, Weitersdorf zum Liebhabertheater in Großkochberg.

Wandertipp 2

Vom Liebhabertheater in Großkochberg aus beginnend, vorbei am Luisenturm auf den Lutherweg zum Bielerturm vor Orlamünde

Wandertipp 3

Von der Kemenate in Orlamünde nach Freienorla, Niederkrossen und über die Batschkuppe zur Kirchenruine Töpfersdorf weiter nach Uhlstädt-Kirchhasel.

Bahnhöfe
Kahla, Orlamünde, HP Zeutsch, HP Uhlstädt, Rudolstadt

Parkplätze
Kahla, Jagdanalge Rieseneck, Großkochberg, an der Weißenburg, Weißbach, Schloßkulm, Rudolstadt

Bibra
Gasthof Bibra | Tel. 036424 52613 | Mo - Mi Ruhetag

Freienorla
Gaststätte „Zum Schwan" | Tel. 036423 22414 | Mo, Di Ruhetag

Kahla
Historischer Gasthof & Pension „Zum Stadttor" | Tel. 036424 8380

Kolkwitz
Thüringer Landhotel „Edelhof" | Tel. 03672 48040

Orlamünde
Gaststätte „Zur Erholung" | Tel. 036423 22332 | Mo, Di Ruhetag

Uhlstädt
Gaststätte „Zum Goldenen Roß" | Tel. 036742 62245

Weißen
Landhotel & Restaurant „Kains Hof" | Tel. 036742 61130

Tälerdörfer & Naturforscherheimat

Einführung

Die Tälerdörfer, das sind die charakteristischen Dörfer, welche sich oberhalb von Stadtroda im Tal der Roda und deren Nebentälern entlang der Bäche aufreihen. Wer als Wanderer durch die Tälerdörfer streift, sieht wie sich die Dörfer ins Tal schmiegen. Sie zeichnen sich durch ihre vielen Fachwerkhäuser und die typische Hofstruktur aus. Mit den alten Haustüren, farbigen Fenstern oder Gefachen und den auch oft noch bunt blühenden Bauerngärten zeigen sich diese Dörfer so ursprünglich wie selten anderswo in Thüringen.

tmb Taelerdoerfer 2J3F8111Lippersdorftmb Tälerdörfer SHK Land 1000

Brehm Gedenkstätte

Etwas abseits der hektischen Welt zwischen den idyllischen Hügeln, Wiesen und Wäldern an der Roda schmiegen sich kleine Fachwerkdörfer in die Täler. Eines davon ist Renthendorf, die Heimat der Naturforscher Brehm. Im Jahr 1829 erblickte hier Alfred Edmund Brehm das Licht der Welt und war mitten hineingeboren in eine wald- und naturreiche Gegend. Ergänzt durch das Wissen des Vaters Christian Ludwig Brehm, Pastor und Mitbegründer der wissenschaftlichen Vogelkunde und im Umfeld der gebildeten Mutter entwickelte der Sohn eine systematische Herangehensweise an die Tierwelt, die von Beobachtung und Logik geprägt war. Auf Reisen nach Afrika, Sibirien und Spanien erweiterte Alfred Brehm sein Wissen und fasste es in der 6-bändigen Ausgabe des „Brehms Thierleben" zusammen. Nach Renthendorf kehrte Brehm zur Erholung und kreativen Arbeit immer wieder zurück.

tmb Tälerdörfer SHK Land 1053

tmb Tälerdörfer SHK Land 1100

Das Wohnhaus der Brehms entstand 1864/65 oberhalb der Kirche und des Pfarrhauses, in dem Alfred Edmund Brehm seine Kindheit verbracht hatte. Obwohl Brehm als Direktor des Hamburger zoologischen Gartens und später des Berliner Aquariums oder auf seinen vielen Forschungs- und Vortragsreisen oft weit weg von Renthendorf war, kehrte er immer wieder hierher zurück. Die Gedenkstätte zeigt im ursprünglichen Mobiliar der Familie Brehm die Wohn- und Arbeitsatmosphäre und originale Vogelpräparate des Vaters Ludwig Brehm.

Eine Vogelstimmenstation informiert über Aussehen, Verhalten, Rufe und Gesänge der heimischen Vogelwelt. Auf dem nahen Friedhof befinden sich die Gräber des Vogelpastors Christian Ludwig Brehm und des Tiervaters Alfred Edmund Brehm.

Brehm Gedenkstätte

Bremsnitz
Dieses kleine Dorf liegt idyllisch in einem Seitental unterhalb eines kleinen Stausees. Schöne alte Fachwerkhäuser, wie der Magdalenenhof mit seinen zwei Ferienwohnungen, prägen das Ortsbild.

Bismarckturm oberhalb Neustadt
144 Stufen führen auf den 32 m hohen Bismarckturm auf dem Kesselberg. Der Wanderer steht damit 457 m über NN und hat einen herrlichen Ausblick in die Orla-Senke, zum Schiefergebirge und in die Tälerdörfer

Schnitz-Altar in der Kirche Lipersdorf
In der Dorfkirche befindet sich ein spätgotischer Schnitzaltar, dessen Figuren vom Jenaer Meister Johann Linde gefertigt wurden. Der dreiteilige Altar ist umrankt von Disteln und Passionsblumen, die irdischen Schmerz symbolisieren.

Mittelalterdorf in Meusebach
Am oberen Ende des kleinen Dorfes Meusebach befindet sich die Köhlerei, die noch immer Holzkohle aus heimischer Bucheherstellt. Gleich dahinter stehen hinter Palisaden und Wehrturm einige nachgebaute Häuser des mittelalterlichen Dorflebens.

Wasserschloss "Fröhliche Wiederkunft"
Das Jagdschloss wurde um 1550 auf einer künstlichen Insel durch Kurfürst Johann Friedrich den Großmütigen von Sachsen errichtet. Der protestantische Fürst befand sich bis 1552 in Gefangenschaft am Hofe des Kaisers Karl V. da er im Schmalkaldischen Krieg gegen den katholischen Kaiser gekämpft hatte. Er traf an diesem neu erbauten Schloss erstmals seine Frau und seine Söhne wieder und verlieh darauf hin dem Schloss den Namen „Zur Fröhlichen Wiederkunft". Führungen & Schlosscafé: Di-So 10 -17 Uhr

Wandertipp 1

Vom Bahnhof in Stadtroda beginnend, über Tröbnitz und Meusebach zum Wasserschloss "Fröhliche Wiederkunft" in Trockenborn-Wolfersdorf

Wandertipp 2

Von Meusebach über Rattelsdorf, Weißbach zur Brehm-Gedenkstätte in Renthendorf.

Wandertipp 3

Von Tröbnitz durch die Tälerdörfer Waltersdorf, Lippersdorf, Erdmannsdorf und dann zur Hinteren Ölsnitzmühle

Bahnhöfe:
Stadtroda, Papiermühle, Hermsdorf-Bad Klosterlausnitz Neustadt an der Orla, HP Traun, Triptis,

Parkplätze:
Trockenborn-Wolfersdorf, auf dem Keselberg, Renthendorf, Quirla, Stadtroda

Hermsdorf
Gasthaus „Zur Linde" | Telefon036601 83695
„Holgers Bergstüb'l" | Telefon 036601 40214 | Mo Ruhetag

Geisenhain
„Zum Trompeterschlößchen" | Telefon 036428 61701 Do, Sa Ruhetag

Lippersdorf
Gaststätte „Zur Sonne" | Telefon 036426 22313 | Mi Ruhetag

Wolfersdorf
Restaurant „Zum Kellerberg" | Telefon 036428 470
Antiquitäten-Café im Schloss | Telefon 036428 123834 | Mo Ruhetag

Tröbnitz
Gaststätte „Zum Mohren" | Telefon 036428 13957 | Mo Ruhetag

Strößwitz
Gaststätte „Zur Einkehr" | Telefon 03648 128228

Mühltal & Zeitzgrund

Einführung

Der schöne Kurort Bad Klosterlausnitz und die Stadt Hermsdorf, der man aufgrund ihrer Fachwerkhäuser und Hofstruktur ihren Ursprung als Dorf noch immer ansieht, liegen auf der Höhe des Thüringer Holzland. Hier entspringen die Bäche, die sich tief in den roten Buntsandstein eingeschnitten haben und die wildromantischen Täler Zeitzgrund und Mühltal bilden.

Beide Täler haben sich tief in den roten Bundsandstein des Thüringer Holzlandes eingeschnitten. Dichte Wälder, lichte Wieden wechseln mit rotem Fels und kleinen Weihern. Am Ufer der munter murmelnden Bäche stehen alte Mühlen, die heute Gaststätten und Reiterhöfe beherbergen.

tmb Muehltal Aktivtourismus BadKlosterlausnitz 1218Grünes und waldreiches Saalelandtmb Muehltal und Zeitzgrund 10904 SHK 0421Grünes und waldreiches Saaleland

Das Mühltal

tmb Muehltal Aktivtourismus BadKlosterlausnitz 1337Sandsteinfelsen im MühltalDie Rauda verbindet als munterer Waldbach acht ehemalige Wassermühlen im Mühltal zwischen Bad Klosterlausnitz und Eisenberg. Die ehemaligen Mahl- und Schneidemühlen die idyllisch zwischen grünem Wald, saftigen Wiesen und roten Sandsteinfelsen liegen, laden heute den Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger zu Rast und Erholung ein.

Der Mühltal-Miniaturpark zeigt an der Robertsmühle den Nachbau von 10 Mühltalmühlen im Maßstab 1:20. Die Mühlen wurden in ihrer ursprünglichen Funktion und mit dem Aussehen, das sie um etwa 1900 hatten, nachgebildet. Im Sommer können die Besucher auf dem Wasserspielplatz und im Kneippbecken ihre Waden kühlen.

www.sommerfrische-muehltal.com

tmb Muehltal Teich 10904 SHK 0260Idyllischer Teich im Eisenberger Mühltal

Der Zeitzgrund

tmb Zeitzgrund Waldspielplatz 120707 SHK 0267Waldspielplatz im ZeitzgrundDer Zeitzgrund wirkt unberührter und ein wenig wilder als das Mühltal, was daran liegt, dass die ehemaligen Mühlen hier weiter auseinanderstehen und das Tal enger und steiler ist. Die Mühlen lassen sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen und sind heute gemütliche Gaststätten, Pensionen oder Reiterhöfe. Der Zeitzgrund verbindet auf 11 km Hermsdorf mit Stadtroda. Wegen seiner vielen seltenen Moose, Farne und den ursprünglich anmutenden Mischwäldern, Douglasien und Buchen ist der Zeitzgrund landschaftsschutzgebiet. Vom Bahnhof Papiermühle können Stadtroda und Hermsdorf mit der Bahn erreicht werden.

 

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Im Mühltal

Amtsschreibermühle

Froschmühle

Meuschkensmühle

Naupoldsmühle

Robertsmühle mit Mühlen-Miniaturpark

Walkmühle

Im Zeitzgrund

Papiermühle

Hubertusquelle

Janismühle

Ziegenmühle

Bockmühle mit Waldspielplatz

Mühltal

Thüringenweg
Alle Mühlen werden durch den Thüringenweg miteinanger verbunden. Dieser führt abseits des Fahrwegs meist am Bach entlang. Stellenweise steigt der Wanderweg den Hang hinauf und ermöglicht schöne Ausblicke ins Mühltal. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Im Zeitzgrund

Zeitz(g)rundweg
Der 10 km lange Rundweg verbindet die ehemaligen Mühlen sowie die Überreste der Großen und Kleinen Rabsburg mit dem Falkenteich, der Hubertus- und der Läusegrundquelle sowie dem Pechofenmodell, welches ein altes Handwerk des Thüringer Holzland veranschaulicht. Schautafeln am Wegesrand zeigen die heimische Flora und Fauna.

Zeitzgrundweg

Rundwanderweg Zeitzgrund, Teufelstal, Weihertal
Die natürliche Stille im Zeitzgrund lässt nicht vermuten, dass in nur wenigen Kilometern Entfernung die Autobahn 4 in einem mächtigen Bogen das wildromantische Teufelstal überspannt. An der Ziegenmühle zweigt das Teufelstal vom Zeitzgrund ab. Die Brücke galt bei ihrer Erbauung 1936 als technisches Meisterwerk. Erneuert 1996-2002 überspannt die Brücke das Tal in 53 m Höhe. An der Brücke steigt der Wanderweg hinauf und führt über Mörsdorf zum Speicher Möckern. Über Möckern erfolgt der Einstieg ins Weihertal. An der Weihertalmühle vorbei geht es durch den bewaldeten Grund nach Stadtroda. Von Stadtroda entweder durch den Zeitzgrund oder mit der Bahn zurück zur Papiermühle. Länge: 20 km

Mühltal

Mit dem Auto
Unteres Mühltal: A9 Abfahrt Eisenberg, brauner Beschilderung bis Eisenberg OT Kursdorf folgen, Wanderparkplatz an der Robertsmühle
Oberes Mühltal: A9 Abfahrt Bad Klosterlausnitz, Ortsdurchfahrt Bad Klosterlausnitz, Wanderparkplatz an der "Roten Pfütze" 500 m hinter Ortsausgang in Richtung Eisenberg

Mit der Bahn
Unteres Mühltal: Bahnhof Crossen/Elster, dann weiter mit Bus Linie 432 in Richtung Eisenberg bis Haltestelle Kursdorf
Oberes Mühltal: Bahnhof Hermsdorf, dann weiter mit Bus Linie 444 in Richtung Eisenberg bis Haltestelle Bad Klosterlausnitz Abzweig Weißenborn

Zeitzgrund

Mit dem Auto
Unterer Zeitzgrund: A4 Abfahrt Stadtroda, weiter Richtung Stadtroda in Richtung Jena, Parkplatz am Bahnhof Stadtroda nutzen
Oberer Zeitzgund: A9 Abfahrt Bad Klosterlausnitz, weiter in Richtung Jena, zwei Wanderparkplätze nach ca. 3 km

Mit der Bahn
Unterer Zeitzgrund: Bahnhöfe Stadtroda und Papiermühle direkt im Zeitzgrund
Oberer Zeitzgrund: Bahnhof Hermsdorf, dann beschilderter Wanderweg in Zeitzgrund (Weg vom Bahnhof ca. 2 km)

Bad Klosterlausnitz
Restaurant "Zur Köppe" | Tel. 036601 901169
Restaurant „In Piazza" | Tel. 036601 92146 | Mo Ruhetag
Gaststätte "Zu den drei Schwänen" | Tel. 036601 90200
Restaurant „Friedrichshof" | Tel. 036601 936797 | Mo Ruhetag

Hermsdorf
Gasthaus „Zur Linde" | Tel. 036601 83695
„Holgers Bergstüb'l" | Tel. 036601 40214 | Mo Ruhetag

Mühltal
Waldgasthof „Naupoldsmühle" | Tel. 036691 42117
Restaurant „Pfarrmühle" | Tel. 036691 43609
Restaurant „Walkmühle" | Tel. 036691 43084
Gaststätte „Amtsschreibermühle" | Tel. 036691 57590 | Do Ruhetag
Café Robertsmühle | Tel. 036691 860533 | Mo u. Die Ruhetag

Stadtroda
Restaurant "Hammermühle" | Tel. 036428 5790

Tautenhain
Restaurant "Zur Kanone" | Tel. 036601 55920

Quirla / Möckern
Pension „Weihertalmühle" | Tel. 0179 1231063

Zeitzgrund
Hüttenwirtschaft „Bockmühle" | Tel. 036601 274049 | Mi Ruhetag (unter Vorbehalt)
Erlebnisgastronomie „Ziegenmühle" | Tel. 036601 941941
„Janismühle" | Tel. 036428 549650 | Mo, Di Ruhetag

Rund um die Leuchtenburg

Einführung

Die Leuchtenburg liegt auf ca. 400 m Höhe über NN und damit mehr als 200 m über dem Saaletal. Vom Bergfried der Burg ergibt sich ein herrlicher Weitblick auf das Mittlere Saaletal und die waldreiche Buntsandsteinhügellandschaft des Thüringer Holzlandes. Der Waldreichtum, die stillen Seitentäler, Jagdschlösser und verträumte Fachwerkdörfer haben bei jeder Zeit ihren besonderen Reiz und ermöglichen eine Wanderung in Thüringer Ursprünglichkeit.

tmb Wandern rund um die Leuchtenburg IMG 1975Wandern rund um die LeuchtenburgWandern LeuchtenburgWandern rund um die Leuchtenburg

Beschreibung

Die waldreiche Gegend war beliebtes Jagdgebiet tmb Wandern rund um die Leuchtenburg IMG 1987Wandern rund um die Leuchtenburgder Herzöge von Sachsen-Altenburg, die dort Jagdschlösser und am Rieseneck eine barocke Jagdanlage erbauten. Auch der Reinstädter Grund mit seiner Kemenate und die hoch über dem Saaletal gelegene Altstadt von Orlamünde sind beliebte Wanderziele.

Leuchtenburg
Die Leuchtenburg ist aufgrund ihrer expornierten Lage ein beliebtes Wanderziel. Zahlreiche Wanderwege führen zu ihr hinauf. Empfehlenswert ist der Aufstieg von Kahla über und durch den Dohlenstein mit seinen schönen Aussichtspunkten. Der Abstieg kann über Kahla-Löbschütz erfolgen. Vom Bahnhof Kahla dauert der Aufstieg zur Burg ca. 45min.

Jagdanlage Rieseneck & Herzogstuhl
Auf einem bewaldeten Sporn über dem Saaletal gelegen befindet sich im lichten Mischwald die barocke Jagdanlage Rieseneck. Die Jagdanlage diente den im benachbarten Hummelshain zur Sommerfrische residierenden Herzögen als Garant für Jagderfolg. Pirschgänge, zum Teil unterirdisch, ein Wildacker, ein Blasehaus und mehrere Jagdschirme erlaubten das anfüttern und unbemerkte Anschleichen an das Wild. In unmittelbarer Nähe zur Jagdanlage befindet sich das Lustschlösschen Herzogstuhl in der Gestalt eines mittelalterlichen Wohnturmes.

tmb Wandern rund um die Leuchtenburg 2J3F7966Herzogstuhl

Jagdresidenz Hummelshain
Das Alte und das Neue Jagdschloss in Hummelshain entstanden als Sommerresidenzen für herzogliche Jagdgesellschaften. Der Hetzgarten um das Neue Schloss wurde im 19. Jahrhundert zu einem Landschaftspark umgestaltet.

Wasserschloss "Fröhliche Wiederkunft
Das Wasserschloss entstand um 1450 als Jagdschloss im Jagdrevier des Wettiner Kurfürsten. Seinen auffallenden Namen erhielt es, als Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen hier nach Jahren der Gefangenschaft am Hofe Kaiser Karl V. seine Familie wiedertraf. Im Schloss befindet sich ein Café.

Kemenate Orlamünde & Altstadt
Die Orlamünder Altstadt mit ihrem mittelalterlichem Dreiecksmarkt liegt oberhalb der Saale. Von der Kemenate eröffnet sich ein schöner Fernblick in das Saaletal und das Orlatal hinauf.

Reinstädter Grund
Nördlich vom Reinstädter Grund verläuft auf der Höhe die Hohe Straße. Der Aufstieg beginnt in Kahla hinauf zum Hornissenberg vis á vis der Leuchtenburg. Vorbei an den Ausblicken Martins Ruh und Schönberg kann nach Reinstädt mit seiner mittelalterlichen Kemenate und Wehrkirche abgestiegen werden.

Wildgehege Gneus
Auf den umkoppelten Wiesen oberhalb des kleinen Dorfes Untergneus grast Schwarz- und Rotwild. Schafe, Ziegen, Rinder und Waschbären ergänzen das Wildgehege. Das Wildgehege wird durch zwei Wege erschlossen.

Wandertipp 1

Von Kahla über Kleineutersdorf, durch den Leubengrund nach Wolfersdorf zum Wasserschloss "Fröhliche Wiederkunft"

Wandertipp 2

Von Kahla nach Bibra, über Gumperda durch den Reinstädter Grund zur Kemenate in Reinstädt

Wandertipp 3

Vom Bahnhof in Rothenstein über Ölknitz nach Magersdorf, Seitenbrück nach Seitenroda zur Leuchtenburg

Bahnhöfe
Orlamünde, Kahla, Rothenstein, Jena-Göschwitz

Parkplätze
Leubengrund, Linzmühle
Hummelshain
Seitenroda an der Leuchtenburg

Bibra
Gasthof Bibra | Tel. 036424 52613 | Mo - Mi Ruhetag

Freienorla
Gaststätte „Zum Schwan" | Tel. 036423 22414 | Mo, Di Ruhetag

Geisenhain
Gaststätte „Zum Trompeterschlösschen" | Tel. 036428 61701 | Do, Sa Ruhetag

Hummelshain
Gaststätte „Weidmannsheil" | Tel. 036424 22457 | Mo, Di Ruhetag

Kahla
Restaurant "Zum Stadttor" | Tel. 036424 8380

Leubengrund
Restaurant „Linzmühle" | Tel. 036424 840

Leuchtenburg
Gaststätte „Burgschänke" | Tel. 036424 713333  |  Wintermonate Mo - Fr Ruhetag

Lindig
Hofcafé im Lehmhof | Tel. 036424 76991

Magersdorf
Landgasthof Magersdorf | Tel. 036424 22745 | Do Ruhetag

Orlamünde
Gaststätte „Zur Erholung" | Tel. 036423 22332 | Mo, Di Ruhetag

Stadtroda
Restaurant „Hammermühle" | Tel. 036428 57954

Wolfersdorf
Restaurant „Zum Kellerberg" | Tel. 036428 470
Antiquitäten-Café im Schloss | Tel. 036428 123834 | Mo Ruhetag

SaaleHorizontale

Wandern mit Weitblick

Der Panoramaweg

Die SaaleHorizontale, das sind 72 km pures Wandervergnügen. Auf schmalen Pfaden zieht sich die SaaleHorizontale durch steile Muschelkalkhänge und bietet spektakuläre Aussichten auf die unverwechselbare Landschaft des Mittleren Saaletals.

Wandern nach HerzenslauneWandern auf der SaaleHorizontaleWandern auf der SaaleHorizontale

Beschreibung

Auf schmalen Pfaden verbindet dieser 72 km lange Weg die Stadt Jena mit der unverwechselbaren Landschaft des mittleren Saaletals und den Dornburger Schlössern.

Sie durchwandern lichte Kiefernhänge mit seltenen Orchideenbeständen und genießen von den vielen freien Talhängen und über 20 Aussichtspunkten herrliche Weitblicke auf vier Burgen, drei Schlösser, kleine Dörfer zwischen Streuobstwiesen und auf die quirlige Universitätsstadt Jena. Die Wegeführung der SaaleHorizontale entspricht den strengen Kriterien des deutschen Wanderverbandes für einen Qualitätswanderweg. Jetzt müssen Sie nur noch loslaufen...

Streckeninformation

Weglänge: 72 km
Tiefster Punkt: 130 m
Höchster Punkt: 390 m
Höhendifferenz gesamt: 3.495 m
Aussichtspunkte: 25
Gasthöfe: 20

Lobdeburg
Die Lobdeburg wurde 1166 das erste mal erwähnt. Errichtet wurde sie höchstwahrscheinlich durch die vom Kaiser als Ministerialen eingesetzte Herren von Auenhausen, die die Burg nach dem Ort Lobeda benannten. Im Zuge des Landesbaus waren Lobdeburger wahrscheinlich für die planmäßige Anlage der Stadt Jena in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts verantwortlich.

Studentenrutsche im Nordosten von Jena - inmitten des Landschaftsschutzgebietes Mittleres Saaletal - liegt eines der sieben Wunder der thüringischen Stadt, der Jenzig - "auch Mons- der Berg" genannt.

Fuchsturm
Der Fuchsturm stellt den weithin sichtbarsten Überrest einer Burgengruppe dar, die im hohen und späten Mittelalter auf dem Höhenzug bestanden hat und zählt zu den Sieben Wundern von Jena. Die historische Überlieferung erwähnt drei Namen: die Burgen Kirchberg, die Burg Greifenberg und die Burg Wintberg. Die älteste Anlage, Kirchberg, wird bereits im Jahre 937 und dann mehrmals in der zweiten Hälfte des 10. sowie im beginnenden 11. Jahrhundert als Königspfalz der Ottonen genannt. 1784 wird der Turm erstmals zugänglich gemacht und ist heute ein beliebter Aussichtspunkt.

Jenzighaus

Im Nordosten von Jena - inmitten des Landschaftsschutzgebietes Mittleres Saaletal - liegt eines der sieben Wunder der thüringischen Stadt, der Jenzig - "auch Mons- der Berg" genannt. Auf 363 m ü.NN bietet das 1904 erbaute Jenzighaus traditionell Wanderern und Naturfreunden einen Platz zum Ausruhen und Genießen. Von der Terrasse vor der Berggaststätte kann man den Blick weit in das wunderschöne Saaletal schweifen und sich von einem einzigartigen Panorama beeindrucken lassen.

Kunitzburg
Erstmals wurde die Kunitzburg im Jahr 1133 in der Genehmigung des Bischofs Udo von Naumburg zur Stiftung des Benediktinerklosters Bürgel erwähnt. Ein castrum wird urkundlich erst 1261 erwähnt. Den Herren von Gleißberg gelang es im 13. und 14. Jahrhundert nicht, eine effektive Wirtschaft zu betreiben. Es mussten mehrfach zur Burg gehörige Güter veräußert werden. Außerdem gingen durch Schenkungen an die Kirche und Rechtsstreitigkeiten immer wieder Ländereien verloren. Bis mindestens 1350 galt Gleißberg als Reichslehen, Seit Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Burg an Herrschaftsträger Thüringens verpfändet und letztlich dem wettinischen Verwaltungsorganismus einverleibt. Anfang März 1450 belehnte Herzog Wilhelm von Sachsen seine Räte mit Gleißberg, mit der Verpflichtung das ganz wüste und verfallene Schloss zu reparieren.
Willhelm von Sachsen verbündete sich mit den Städten Erfurt, Nordhausen und Mühlhausen und stürmte 1451 die Burg Gleißberg. Die Vitztume hatten das Schloss instand gesetzt, soweit das in der kurzen Zeit möglich war. Nach der Erstürmung der Burg wurde der Bergfried nieder gebrochen. Ein Wiederaufbau erfolgte nicht und es blieb nur die Ruine.

Tautenburg
Die Burgruine Tautenburg ist bereits vermutlich schon während des 12. Jahrhunderts als Burg eines Reichsministerialengeschlechts entstanden. Dies ist eine Zeit, in der im mittleren Saaletal eine Vielzahl an Burgen neu angelegt oder umgebaut wurde, es sei nur auf die obere Lobdeburg (vor 1166), Burg Camburg (ca. 1133) und die Burg Gleißberg (Kunitzburg) verwiesen. Die Burg wurde erstmals urkundlich 1223 genannt. In der Bestätigungsurkunde einer Stiftung werden die Edlen Tuto von Tautenburg und sein gleichnamiger Sohn sowie dessen Vettern erwähnt.1243 mussten Tautenburger ihre Burg von den Grafen von Schwarzburg, 1345 von den Wettinern zu Lehnen nehmen. Die hier ansässige jüngere Linie der Schenken erlosch 1640. Die albertinischen Wettiner zogen die Herrschaft als erledigtes Lehen ein und nutzten die Burg bis 1776 als kurfürstlichen Amtssitz. 1780/81 wurde die Bausubstanz bis auf einige Reste abgetragen und die Steine für den Bau des Schlosses des Justiz- und Rentamtes in Frauenprießnitz verwendet.

Dornburger Schlösser
Der Qualitätswanderweg SaaleHorizontale führt direkt an den Dornburger Schlössern vorbei. Doch wer sich auf dem Wanderweg den Dornburger Schlössern nähert, sieht das Ensemble der drei Schlösser schon von weitem hoch auf dem Felsen über der Saale liegen. Die Dornburger Schlösser verbinden auf einmalige Weise die Kulturlandschaft des Saaletals mit dem kunstvoll angelegten Park, den Weinbergen und dem grandiosen Panoramablick ins Saaletal. Die drei Schlösser stammen aus unterschiedlichen Epochen und haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich.

Etappe 1

von Jena (Lobeda) nach Ziegenhain
Länge: 16 km
Bergauf: 303 m
Bergab: 197 M

An Aussichtspunkten mangelt es an der SaaleHorizontale nicht. Gestartet wird in der Platanenstraße, dann geht es hinauf zur Lobdeburg und am steilen Hang entlang bis auf den Johannesberg. Bevor der Aufstieg zum Fuchsturm beginnt, ist Ziegenhain erreicht.

Anreise: Straßenbahnlinie 3, 5, 34, 35 in Richtung Lobeda Ost | Haltestelle Platanenstraße
Abreise: Buslinie 16 | Haltestelle Ziegenhainer Tal (2 km vom Weg entfert)

Gaststätten: Lobdeburg, Wöllnitz, Ziegenhain

Etappe 2

von Ziegenhain nach Beutnitz
Länge: 18 km
Bergauf: 575 m
Bergab: 717 m

Von Ziegenhain führt die SaaleHorizontale steil zum Fuchsturm, einem ehemaligen Bergfried hinauf. Durch alte Dorfkerne und über den markanten Bergrücken des Jenzig und die Ruinen der Kunitzburg wird das Gleistal mit Beutnitz erreicht.

Anreise: Buslinie 16 | Haltsstelle Ziegenainer Tal (2 km vom Weg entfert)
Abreise: Buslinie 433 | Bahnhof Porstendorf (3 km vom Weg entfert)

Gaststätten: Fuchsturm, Wogau, Jenzighaus, Beutnitz

Etappe 3

von Beutnitz nach Dornburg
Länge: 16 km
Bergauf: 403 m
Bergab: 310 m

Von Beutnitz geht es Streuobstwiesen und vereinzelte Weinberge bis unter felsige Zietschkuppe. Über die Sophientrerrasse erfolgt der Abstieg nach Dorndorf. Ideal für eine kleine Pause und müde Füße ist hier die Kneipp-Anlage an der Stockbornquelle. In einem kleinen Seitental erfolgt dann der kurze Anstieg nach Dornburg.

Anreise: Buslinie 433 | Bahnhof Porstendorf (3 km vom Weg entfert)
Abreise: Bahnhof Dornburg

Gaststätten: Beutnitz, Tautenburg, Dorndorf, Dornburg

Etappe 4

von Dornburg nach Jena (Carl-Zeiss-Platz)
Länge: 22 km
Berauf: 453 m
Bergab: 310 m

Von Dornburg geht es am Burgschädel vorbei nach Neuengönna und dann wieder hinauf auf den Plattenberg mit weiträumiger Aussicht auf den Alten Gleisberg und das Gleistal.

Anreise: Bahnhof Dornburg
Abreise: Straßenbahnlinie 5 oder 35 | Bahnhöfe Jena-West und Jena-Paradies (ca. 1 km vom Weg entfert) | Haltestelle Ernst-Abbe-Platz

Gaststätten: Dornburg, Porstendorf, Zwätzen, Landgrafen Jena

Mit dem Auto
Autobahn A4 bis Abfahrt Jena-Zentrum und dann Parkplätze im Stadtzentrum Jena am Carl Zeiss-Platz oder dem Uniklinikum Jena-Lobeda (Platanenstraße)

Mit der Bahn
Bahnhöfe in Wegnähe sind Jena-West, Jena-Paradies, Jena-Zwätzen, Göschwitz, Porstendorf und Dornburg/Saale, von diesen Bahnhöfen ist die SaaleHorizontale in max. 30 min Fußweg zu erreichen. ICE-Haltepunkt Jena-Paradies (Strecke Berlin – München)

Entlang des Weges laden Sie Gaststätten zu einer genussvollen Rast ein.

Etappe1
Lobdeburg, Wöllnitz, Ziegenhain

Etappe2
Fuchsturm, Wogau, Jenzighaus, Beutnitz

Etappe 3
Beutrnitz, Tautenbur, Dorndorf, Dornburg

Etappe 4
Dornburg, Porstendorf, Zwätzen, Landgrafen

Interaktive Karte - Gesundheit & Wellness

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