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Themen Thüringer Porzellan Porzellan zum Anfassen
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Porzellan zum Anfassen

Thüringer Porzellanmanufakturen

tmb_RudolstadtDrachen1760 entdeckte Georg Heinrich Macheleid in Sitzendorf nach dreijährigen Experimenten das ´Arkanum´. Er experimentierte mit Fegesand und hatte Glück. Ein Sand aus einem Steinbruch bei Königsee ließ sich in Porzellan verwandeln. Zeitgleich entdeckten auch im nicht weit entfernten Katzhütte Hammann und in Limbach am Rennsteig die Greiners das Geheimnis der Porzellanherstellung. Als erstes erhielt Macheleid die Konzession zur Errichtung einer Porzellanmanufaktur, die schon 1762 in die Nähe des Schwarzburgischen Frürstenhofes nach Volkstedt bei Rudolstadt verlegt wurde.

Zum Überleben mussten die Thüringer Manufakturen erschwingliches Porzellan für das Kleinbürgertum und die Landbevölkerung herstellen. Neben Geschir und Figuren wurden in Massen Besteckgriffe, Schreibzeug, Knöpfe, Näpfe und Pfeifenköpfe hergestellt. Dieses Porzellan war kein künstlerisch hochwertiges Erzeugnis sondern ästetisch gestalteter Alltagsgegenstand und manchmal leichtverkäuflicher Kitsch. So entwickelte Thüringer Porzellan seinen eigenen Charakter.

Folgende Porzellanmanufakturen laden zu ganz besonderen Besichtigungen und Werksführungen ein:



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tmb_Weimar-ClosterVeilsdorfTouristische Angebote:
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KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH
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Rudolf Kämmer
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