Henry van de Velde und der Bürgeler Jugendstil-Keramik
Der Flame Henry van de Velde kam 1902 nach Weimar, wo er an der Kunstgewerbeschule tätig war. Zuvor hatte er sich schon einen Ruf als Erneuerer der Architektur und des Kunstgewerbes erhoben. Van de Velde trat für eine Überwindung der historisierenden Formensprache und für die Zuwendung zu einem „neuen Stil“ ein. Dabei gestaltete van de Velde alle Lebensbereiche von der Architektur bis hin zu Gebrauchsgegenständen.
Im Auftrag des Weimarer Herzoghauses kam van de Velde auch von Weimar nach Bürgel herüber, um die in der Krise befindlichen Töpferwerkstätten mit neuen Impulsen zu zeitgemäß gestalteten Töpferwaren zu verhelfen. Die Töpferstadt Bürgel verdankt van de Veldes jahrelangem Engagement die Entwicklung zu einem wichtigen Zentrum der Jugendstil-Keramik. Der Flame verlieh dem örtlichen Töpfergewerbe nachhaltigen Auftrieb, indem er neue Gefäßformen und Dekore einführte. Im Keramik-Museum können seine Entwürfe und vielfältige Nachahmungen besichtigt werden.
Sonderausstellung im Keramik-Museum Bürgel
Henry van de Velde und die Bürgeler Jugendstil-Keramik
21.April - 22. September 2013
Parallelausstellung Dornburg
Bürgeler Jugendstil-Keramik
21. April - 20 August 2013
Sonderausstellung im Stadtmuseum Kahla
Henry van de Velde & die Bürgeler Porzellan-Manufaktur Burgau
13. April - 23. Juni 2013
Alleskünstler – das Van-de-Velde-Jahr 2013 in Thüringen
www.vandevelde2013.de
Download: Flyer Ausstellungen | Broschüre Alleskünstler
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